Virales Marketing

Wichtige Regeln für erfolgreiches, virales Marketing

Wie funktioniert virales Marketing? (© iQoncept - Fotolia.com)

Wie funktioniert virales Marketing? (© iQoncept – Fotolia.com)

Virales Marketing ist heute in aller Munde, doch was genau versteht man eigentlich darunter? Das altmodische Wort “Mundpropaganda” ist etwa bedeutungsgleich mit dem modernen Ausdruck, der für eine besondere Form der Werbung steht, für die es keine großen Ausgaben braucht. Die Idee dahinter: Einzelne Kunden gezielt anregen, die dann selbst freiwillig zum Werbeträger werden, so dass im besten Fall schnell von ganz alleine ein großes mediales Echo folgt. Doch virales Marketing kennt auch einige Fallstricke. Hier ein kleiner Ratgeber.

Virales Marketing funktioniert natürlich nur, wenn es für den Konsumenten einen Mehrwert bringt. Wer also ein überteuertes Produkt verschleudert, der sollte sich lieber eine andere Form der Werbung ausdenken. Virales Marketing kann auch ganz nebenbei entstehen, wie die Geschichte von Webseiten wie MySpace und Konsorten zeigt. Virales Marketing muss auch persönlich und natürlich sein. Geschliffene Werbe-Texte voller Floskeln sind also nicht das Richtige. Der Kunde sollte sich zu dem Unternehmen verbunden fühlen. Wie wäre es etwa mit einem Blog, auf dem sich Mitarbeiter vorstellen? Man kann auch noch einen Schritt weitergehen, um Kunden einzubinden: Etwa durch öffentliche Abstimmungen über neue Produktideen.

Die erwünschte Mundpropaganda erst einmal loszutreten, kann erheblich komplizierter als gedacht sein. Dabei muss man auch aktiv und höflich auf Menschen zugehen, etwa als Betreiber von relevanten Blogs im Internet. Beim Kontakt keine Überheblichkeit, einfach nach einer Meinung oder einem Ratschlag fragen. Dass das manchmal ganz schön anstrengend sein kann, versteht sich von selbst. Wichtig: Auch Kritik kann viel bringen. Denn wer gezielt kritisiert, zeigt damit auch, dass er sich mit dem Produkt vertraut gemacht hat. Je mehr ein Unternehmen dabei Fans und Interessenten entgegenkommt, umso mehr rentiert sich der Einsatz meist: Denn nur, wer das Produkt wirklich selbst erlebt und gesehen hat, kann dann ja auch begeistert darüber bloggen.

 

10 Regeln für Virales Marketing

© thingamajiggs - Fotolia.com

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Virales Marketing funktioniert über Mundpropaganda. Wie bei der stillen Post werden Informationen von Mensch zu Mensch weitergegeben, verbreiten sich exponentiell und sorgen für einen gehörigen Aufwind der Verkaufszahlen. So der Idealfall. Experten haben sich nun wissenschaftlich mit dieser Form des Marketings beschäftigt und versucht, Regeln für funktionierendes Virales Marketing aufzustellen.

Virales Marketing muss zunächst einen persönlichen Charakter haben. Beschreibungen, die zu wissenschaftlich, oder zu objektiv gehalten werden, erzielen nicht den gewünschten Effekt beim Rezipienten und sind daher abzulehnen. Das beworbene Angebot muss natürlich auch einen echten Mehrwert besitzen. Nutzlose Dinge und Artikel ohne Innovation bieten nicht das Potential zum Weitererzählen. Das Weitererzählen, also das Sharen, stellt an sich schon einen Mehrwert dar. Der Wert einer Sache, eines Projekts, eines Produkts, bemisst sich nicht zuletzt an der Zahl ihrer Nutzenden. Allein die Tatsache, dass viele Personen über das Produkt reden, macht es interessant. Ein Konzept ,das in jedem Bereich aufgeht.

Genauso wichtig wie das Produkt an sich ist die Plattform, auf der besagtes Produkt beworben wird. Im Idealfall hat diese Plattform bereits eine feste Anhängerschaft, also einen Stammträger, der die zu verbreitenden Botschaft weitergibt. Wer als Start-Up keine Blogs oder andere Plattformen anschreiben will, der sollte sein privates Netzwerk (Twitter, Facebook, Google+) als Basis für die weitere Verbreitung nutzen.

Dabei sollte der Informationsaustausch niemals einseitig sein. Man will kein Dogma erschaffen, sondern das Produkt in den Mittelpunkt einer lebendigen Konversation einbinden, die einen ständigen Dialog darstellt. Der so stattfindende Austausch regt zu Partizipation an, wobei konstruktive Kritik einen netten Nebeneffekt darstellt.

Ehrlichkeit währt bekanntlich am längsten. Man sollte nicht verdeckt für seine Produkte werben, da dies meist leicht durchschaut und dem entsprechend abgestempelt wird. Interessant wird ein Produkt auch dann, wenn potentielle Kunden bereits während des Entstehungsprozesses in die Kommunikation mit eingebunden werden.

Werbestrategien aus der Schweiz

Werbung © Henry Bonn - Fotolia.com

Werbung © Henry Bonn - Fotolia.com

Guerilla-Marketing gehört mittlerweile in vielen Firmen zum festen Standard. Soziologisch betrachtet leben wir in einer Welt, in der die knappste Ressource die Aufmerksamkeit ist. Überall wimmelt es von Informationen, grellen Farben und aufwendig aufdringlichen Werbekonzepten. Es beginnt eine Art weisses Rauschen, wo nichts mehr auffällt, was den herkömmlichen Konzepten der Werbestrategie nachgeht. Gefragt sind neue, gezielte Konzepte, die auffallen und aus der Masse herausspringen. Den unzähligen Werbeagenturen ist dieser Trichter auch aufgegangen. Fast jede Agentur beschäftigt sich auch mit solchen Strategien. Ziel ist es hierbei, möglichst angepasst an das Produkt eine Werbung zu konzipieren, die dem Kunden im Kopf bleibt.

Ein Beispiel für so eine Art Werbung liefern die PR-Leute von HBO, als sie ihre neue Crime-Series “Dexter” vermarkten wollten. Sie haben willkürlich Kurznachrichten an unterschiedlichste Menschen aus der Bevölkerung geschickt, in welchen ein gewisser “Dexter Morgan” damit droht, sie umzubringen. Da der Protagonist der Serie ein Serienmörder ist, passte das natürlich wie die Faust aufs Auge.

Die aggressive Art in welcher derartige Werbung herüberkommt, war auch prägend für die Namensgebung. Aber auch viele andere Firmen setzen auf innovative Werbekonzepte, die dem Zeitgeist folgen. Vor allem in den Bereich des Social-Networking werden mittlerweile Geld und Arbeit gesteckt. Hierbei ist auch eine Sonderform interaktiver Werbung zu nennen: das Crowd-Sourcing. Man versucht den Kunden oder User bereits in den Entwicklungsprozess eines Produkts oder einer Marke zu involvieren, um dadurch eine bessere Anpassung an die Zielgruppe zu ermöglichen.Auch in der sonst so konservativen Schweiz haben jetzt die Glöckchen gebimmelt. Auch dort satteln immer mehr Werbeagenturen auf neue Werbestrategien um. Allerdings ist das Budget der dort ansässigen Firmen eher klein, während deutsche Firmen bis zu 20 Prozent ihres Budgets in Guerilla-Werbung investieren, sind es in der Schweiz nur knapp 5.

Virales Marketing heutzutage

© thingamajiggs - Fotolia.com

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Virales Marketing ist ein Werbeinstrument das beim besten Willen nicht mehr als neu bezeichnet werden kann. Mit dem aufkommen sozialer Netzwerke, wurde diese Methode immer weiter ausgebaut. 

Mit viralem Marketing wollen Werbeagenturen das Image, die Kundenzufriedenheit, oder den Bekanntheitsgrad einer Marke auffrischen. Dafür wird zunächst ein Content ausgemacht, der unterhaltsam, außergewöhnlich, oder schockierend ist und somit genug Potential besitzt viral verbreitet zu werden. Es kommt vom lustigen Clip, bis zum schlichten Bild alles in Frage, was eine unterschwellige Botschaft besitzt und von Usern in Netzwerken geteilt werden könnte. 

Von alleine wird aber kaum eine Botschaft viral. Man benötigt sogenannte Seeder, also Personen oder Insitutionen, auf deren Exklusivität und Stisicherheit viele User vertrauen und durch welche das virale Verbreiten seinen Anfang findet. 

Darüber hinaus wird peinlichst auf die Zielgruppe geachtet. Die gute Agentur macht schnell einen Opinion-Leader zu einer bestimmten Thematik aus, der damit beginnt die Nachricht zu verbreiten. Für den Erfolg einer Kamapagne dieser Art gibt es allerdings keine Sicherheiten. Steuerungsmechanismen, wenn der Virus einmal losgelassen wurde, sind ebenso schwer bis unmöglich. 

Auch ist nicht gesagt, ob einem Medium der gewünschte Inhalt ohne Weiteres entnommen werden kann. 

So war der Redaktion der britischen Empire nicht sofort klar, was sie da im vergangenen Monat zugespielt bekommen hatten. Es waren angebliche Informationen der CIA über einen ominösen Atomforscher. Schnell stellten sich diese Informationen als gefälscht heraus und es war klar, dass es sich um eine PR Aktion handelte. Der angebliche Forscher war ein israelischer Schauspieler. 

Nun spekulierte man aber ob es sich bei dem Material um virales Marketing für den neuen Mission Impossible- Film, oder für den jüngsten Teil der Batman-Reihe handelt. 

Virales Marketing in der Modebranche

© XtravaganT - Fotolia.com

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Virales Marketing? Viele Menschen haben den Begriff schon einmal gehört, können aber nicht mit Sicherheit sagen, was ein Viral Marketing Manager eigentlich so den ganzen Tag lang treibt. Nun, unter viralem Marketing versteht man Kampagnen und PR-Aktionen, die sich vor allem auf soziale Netzwerke wie Facebook, Blogs und Internetforen konzentriert. Denn das interaktive Mitmach-Netz ersetzt heute die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda: Wenn eine Kampagne gelungen ist, werden etwa Facebook-Nutzer das Video auf ihren Profilen verlinken, um ihre virtuellen Freunde darauf aufmerksam zu machen. Dabei betreut ein Viral Marketing Manager nicht nur die Umsetzung der Idee, sondern muss sich diese erst einmal ausdenken: Damit die Kampagne gut ankommt, muss sie möglichst ungewöhnlich, neuartig, witzig und spaßig sein, und sich auch von klassischen Werbekonzepten abheben.

Auch in der Mode-Branche wird virales Marketing gefragter denn je. Ganz einfach können über passende virale Kampagnen das Motto und die Botschaft der eigenen Mode-Schmiede vermittelt werden, auch die Zielgruppe kann sich dabei zufällig vergrößern, ohne dass spezielle Kampagnen für neue Zielgruppen einzeln gestaltet werden müssten. Auch ein kürzlich auf der Internet-Videoplattform YouTube hochgeladenes Video des Sonnebrillen-Herstellers Ray Ban beweist das: Schon über 5 Milliarden mal wurde das Video aufgerufen, bei dem erst ganz am Ende durch eine kurze Einblendung ersichtlich wird, dass es sich um einen Werbespot handelt. Ganz nebenbei stieß es auch einige Diskussionen in Internetforen und Blogs los – was kann sich ein Unternehmen mehr wünschen?

Virales Marketing ermöglicht neue Wege der Kommunikation mit dem Kunden, lädt auch Kunden untereinander zum Gespräch und Austausch ein. Konsumenten bekommen eher das Gefühl, ein regelrechter Freund oder Bekannter zu sein, was natürlich die Markenverbundenheit enorm steigert und für Empfehlungen unter Freunden sorgt – vielleicht auch in der realen Welt. Auch die Mode-Welt muss und sollte sich also immer stärker auf Twitter, Facebook und Konsorten einlassen!

Ein teures Vergnügen: Parken in Düsseldorf

Preiswert ist das Parken in deutschen Großstädten ohnehin nicht – auch Düsseldorf ist dabei keine Ausnahme. Nun werden die Preise noch einmal ordentlich angezogen. Besonders in der Innenstadt werden dabei die Portemoneais der Autofahrer ordentlich belastet, in den Randbezirken fällt die Erhöhung erheblich milder aus. Düsseldorf will damit vor allem Dauerparkern auf die Pelle rücken, um einen florierenden Handel in der Innenstadt zu ermöglichen.

Viel Parkraum gibt es in der Düsseldorfer City ohnehin nicht: Vor allem in den Wohnstraßen der Gründerviertel kann die Parkplatzsuche schon einmal zur Odysee werden. Daher sind in Düsseldorf derzeit auch Parkplatzexperten unterwegs, die eine Optimierung der raren Parkflächen anstreben. Allein durch schräge Parkflächen etwa lässt sich mehr Raum gewinnen.

Natürlich regt sich in der Bevölkerung Protest – die Düsseldorfer Politik verweist darauf, dass die Parkplätze in öffentlicher Hand immer noch preiswerter als private Parkhäuser sind. Auch im Vergleich mit anderen Großstädten am Rhein wie etwa Köln schneidet Düsseldorf gut ab.

In der Parkzone 1, also der City in der Karl- und Altstadt, erhöht sich der Preis für eine Stunde Parken von 1,50 auf stolze 1,90 Euro, eine halbe Stunde also von 75 auf 95 Cent. Viel geringer fällt die Erhöhung in der Parkzone 2 rund um Flingern, Pempelfort, Derendorf und Friedrichstadt aus: Von 1,30 erhöht sich die Parkgebühr für eine Stunde um zehn Cent auf 1,40 Euro. In der dritten Parkzone in den äußeren Stadtteilen wie Golzheim oder Gerresheim bleibt die Gebühr gleich, 1,10 Euro pro Stunde. Auch hier wurde im Interesse des Handels gedacht: Die Geschäfte in den Randbezirken sollen nicht noch zusätzlich durch hohe Parkgebühren belastet werden. Düsseldorf rechnet mit Mehreinnahmen von rund 700.000 Euro pro Jahr durch die Parkpreis – Erhöhung.

Performance Marketing

Im Internet läuft vieles anders als im richtigen Leben und das gilt auch für die Werbung. Während auf Plakatwänden und in Werbespots das Bild dominiert und zum Kauf anregt und der Text eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist das bei Werbung mit schmalen Bannern, wie sie einem im Internet zuhauf begegnen, komplett konträr.

Zwei Fachwörter sind beim Werben im Internet wichtig: Zum einen die “Click-Through-Rate” und zum anderen die “Conversion-Rate”. Die “Click-Through-Rate” gibt einfach an, wie viele Besucher der Webseite auf den Banner klicken und auf der Zielseite, fachsprachlich “Landing-Page” genannt, landen. Erheblich wichtiger ist die “Conversion-Rate”, die zählt, wie viele der Besucher am Ende wirklich das umworbene Produkt oder die Dienstleistung erwerben.

Daher geht es Internet-Agenturen niemals um eine hohe Klickrate allein, sondern viel mehr um die Konversionsrate. Denn mit vielen Klicks allein ist noch nichts gewonnen – dann besser wenige qualitative Klicks. Wie aber optimiert man am besten einen Werbebanner, um eine möglichst hohe Konversion zu erzielen?

Wichtig ist, dass Landing-Page und Werbebanner zueinander passen. Die Versprechen der Werbung müssen eingehalten werden. Wenn die Werbung ein Gewinnspiel für einen Porsche 911 anpreist und der interessierte Besucher auf der Zielseite keinen Porsche sieht, wird er das Fenster höchst wahrscheinlich sofort wieder schließen und es kommt zu keinem Geschäft. Die Landing-Page sollte Elemente des Werbebanners weiterführen und den Erwartungen des Besuchers entsprechen, auf jeden Fall aber mehr Informationen bereit halten als der Banner. Wenn die Zielseite nur dem Banner im großen Format entspricht, wird sich der Besucher schnell langweilen.

Beste Ergebnisse hinsichtlich der Konversionsrate erzielen kleine Werbeformate mit einer Kombination von Text und Bild oder reinem Text. Wer auf diese Werbung klickt, ist viel eher wirklich an einem Geschäft interessiert als jemand, der einer riesigen Werbe-Einblendung folgt.

Bilder aus der Bildersuche von Google entfernen

Google Bildersuche, Foto: markus lanser_flickr

Haben sie sich selbst schon mal gegoogelt? Sie werden staunen, wie viele Bilder sie bei der Suche auf Google von sich finden werden. Besonders, wenn sie bei einem sozialen Netzwerk angemeldet sind und dort öfters Bilder hochladen. Da manche Bilder nicht unbedingt für jeden bestimmt sind, kann es durchaus sein, dass es nötig wird, sie aus der Google Bildersuche zu entfernen.

Zuerst einmal muss man sagen, dass Bilder in Google Bildersuche nur Kopien von Bildern sind, welche bereits irgendwo im Internet kursieren.  Damit man diese löschen kann, muss man zuerst an die Bildquelle gelangen.

Nachdem man die Bildquelle ermittelt hat und das Bild dort gelöscht hat, muss Google die Löschung eines Bildes erst einmal bemerken.

Google setzt für das Indexieren und auch für das “de-Indexieren” einen Googlebot ein. Damit das Bild gelöscht werden kann, muss man dem Googlebot den Weg zum nun nicht mehr vorhandenen Bild aufzeigen.  Dabei gilt das Prinzip: je schneller der Googlebot herausfindet, dass das Bild nicht mehr existiert, desto schneller wird das Bild auch aus der Google Bildersuche entfernt.

Allerdings passiert dies auch nicht sofort, sonst würden bei einem Server-Ausfall alle Bilder durch die Google- bots gelöscht werden, da sie für einige Minuten oder Stunden nicht erreichbar sind.

Daher löscht der Google-bot nicht auffindbare Bilder nicht gleich beim ersten Versuch. Dafür sind 2-3 Versuche im Abstand einiger Stunden nötig.

Das Potenzial von Google+

Google Plus, Foto: ITPromade_Flickr

Die Testrunde von google+ ist nun vorbei. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Einladungsmechanismus der Betaphase jedoch wieder gestoppt. Jetzt dreht sich alles um die Frage des Potenzials des neuen Social Networks vom Suchmaschinengiganten. Vor allem Facebook soll jetzt Konkurrenz gemacht gemacht werden, das ist immerhin das größte Social Network.

Google+ hat viele Vorteile. Erstens lässt es sich kinderleicht mit einem Google Benutzerkonto verknüpfen. So können also auch die eigenen Mails ganz einfach mit ins Profil eingebunden werden. Anders als bei Facebook gestaltet sich bei Google der Empfehlungsbutton. Hier wird die enge Verstrickung zwischen Suchmaschine und Social Network deutlich. Denn ab jetzt kann jeder User in den Google Rankings Empfehlungen abgeben. Die kleine +1 hinter jedem Beitrag wird künftig auch das Ranking bestimmen. Über diese Kennzeichnung können User anderen Interessenten mitteilen dass dieser Beitrag von guter Qualität und sehr zu empfehlen ist. Das künftige Suchmaschinenranking wird sich künftig also vor allem darüber gestalten. Webseiten erlangen so einen höheren Stellenwert.

Eine neue Eigenschaft des Netzwerkes ist Circle+, dieses Tool ist eine Nutzerverwaltung und kann Informationen der Personen aus dem Web zusammen fassen. Außerdem sind Videotelefonate und Gruppen-SMS kein Problem mehr.

Eine andere Erweiterung ist Sparks+. Damit können sich User zu bestimmten Themen informieren. Diese Informationen werden über das Nutzerprofil und die eigenen Angaben generiert. So ist man in seinen Lieblings-Themengebieten immer top informiert ohne dabei Müll lesen zu müssen der einen eh nicht interessiert.

Facebook hat derzeit 700 Millionen Nutzer weltweit. Knacken wird Goofle diese Grenze sicher irgendwann, die Frage ist nur: Wann? Die Testphase ist nun vorbei und man darf gespannt sein wann es mit google+ dann tatsächlich losgehen wird. die Potenziale des neuen Netzwerkes sind auf jeden Fall sehr hoch, da das Empfehlugnsmarketing eine immer größere Rolle spielt und die Funktion der Empfehlung über die Suchmaschine äußerst bedetutend ist. Außerdem probiert jeder ein Mal etwas neues aus. Facebook hatte letzten Endes auch Höhen und Tiefen.

Was ist Suchmaschinen-Spamming?

Unter Suchmaschinen-Spamming versteht man die Tatsache, dass bei Eingabe eines Suchbegriffes in eine Internet-Suchmaschine, an erster Stelle Ergebnisse erscheinen, die für das Gesuchte keine relevanten Informationen bieten. Dazu zählen auch Versuche, unter einem Suchbegriff Mehrfachlistungen zu erreichen oder Weiterleitungen anzubieten, die irreführend sind, weil sie nicht zur Informationssuche dienen.

Die Optimierungsmethoden basieren auf den Suchstrategien der erfolgreichen Suchmaschinen, um die betreuten oder selbst erstellten Internetseiten möglichst weit vorne aufzuführen.

Die meisten Seiten werden für Google, Yahoo und Live Search manipuliert, die am häufigsten genutzt werden. Dabei werden verschiedene Techniken angewendet. So finden sich oft unangemessene Wiederholungen von einem gesuchten Wort im Titel einer Seite oder viele Keywords werden in den HTML-Kommentaren untergebracht. Auch gibt es „versteckte Texte“, wobei in der Hintergrundfarbe Text geschrieben wird, der zwar von der Suchmaschine, aber nicht vom Suchenden ersichtlich ist. Auch gibt es häufig in Gästebücher, Foren und Blogs Spams in Form von irrelevanten Links. Auch Brückenseiten für massenhafte Umleitungen und das Anlegen von mehreren gleichen Seiten unter verschiedenen URLs, gehören zu den dafür genutzten Techniken, wie noch zahlreiche andere.

Nicht von Spam sondern von Suchmaschinenoptimierung spricht man dann, wenn Seiten an die Sortieralgorithmen von Suchmaschinen angepasst werden, um die Position der Suchbegriffe zu verbessern. Zwischen Optimierung und Spamming gibt es jedoch häufig fließende Übergänge. Bei Microsoft sind beispielsweise keine Abgrenzungen dieser Aktivitäten möglich.

Professionelle Suchmaschinenoptimierer versuchen dabei, zwischen legalen und illegalen Techniken zu unterscheiden. Da die meisten öffentlichen Webseiten nur dadurch erfolgreich sind, dass sie eine gute Platzierung in Suchmaschinen haben, scheint es kaum verwunderlich, dass Webseitenbetreiber auch immer mehr auf zweifelhafte Methoden zurückgreifen.

Aktuelle Studien besagen, dass jeder vierte Treffer eine solche Spam-Seite ist. Das ist meistens bei kommerziellen Seiten der Fall, wie z.B. bei pornographischen Inhalten, die durch integrierte Dialer Geld verdienen können und auch unter vermeintlich harmlosen Stichworten erscheinen.

Werden solche Manipulationen entdeckt, kann beispielsweise mit der Anpassung des Sortieralgorithmus dagegen angegangen werden. Seiten könnten auf der Ergebnisliste auch nach hinten verschoben oder aus dem Index entfernt werden. Auch ist es möglich, IP-Adressen, ganze Bereiche oder Domains aus dem Index auszuschließen.

Um das Spammen in Foren, Gästebüchern usw. zu vermindern, wurde mittlerweile außerdem ein Hyperlink-Attribut eingeführt, das Links für die Bewertung von Suchmaschinen entwerten soll.