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Ausblick: Onlinemarketing 2013

 

Social Media Marketing immer mehr gefragt

Social Media Marketing immer mehr gefragt

Das Online-Marketing wird 2013 voraussichtlich kaum neue Änderungen erleben. Die Vorschau ähnelt denen der vorangegangenen Jahre. Die Riesen Facebook und Google werden sicherlich nicht verschwinden, ganz im Gegenteil, sie werden weiter ihre Spitzenpositionen behaupten können. Im Suchmaschinenmarketing wird es wenige Umbrüche geben, da noch immer alles von Google und den Updates des Algorithmus abhängt. Die nächsten Updates werden nach Panda und Penguin in dieselbe Richtung laufen, der gezielte Linkaufbau wird erschwert. Tendenziell geht der Trend in Richtung „Content Marketing“, mit dem Schwerpunkt Vernetzung zu Social Media.

Neue SEO-Strategien sind gefragt

SEO gilt als tot, bezüglich der alten Arten des Linkaufbaus mag das stimmen. Die Beschäftigung damit ist trotzdem weiter lohnenswert, denn der Besucherstrom über Google ist immer noch von großer Bedeutung. Gefordert sind neue Strategien und Ideen, ob diese jedoch schon 2013 Anwendung finden werden, ist fraglich. Google wird an seine Adwords weiterentwickeln und einige Neuerungen einstellen, hinzu kommt, dass dieses Jahr womöglich die Einführung des kostenpflichtigen Google-Shopping stattfinden wird. Diese Version könnte interessante Entwicklungen mit sich ziehen.

Konkurrenz für Facebook?

Ein angemessener Konkurrent für Facebook ist nicht in Sicht. Es gibt viele Ideen, die durchaus Potential haben, mit Facebook aber keineswegs konkurrieren können. Pinterest hatte auf diesem Gebiet gut vorgelegt, möglicherweise könnten 2013 inhaltlich auf Videos, E-Learning oder Apps basierende Networks an den Erfolg anschließen. Facebook selbst hat momentan einige Probleme zu lösen, beispielsweise die nicht funktionierende Suche. Die Lösung könnte in diesem Jahr kommen. Weiterhin bemüht sich Facebook um die Optimierung der Anzeigen. Es steht im Raum, ob und wem sie nutzen, die Effektivität will erhöht werden. Dazu zählt für Facebook auch die gesamte Qualität der Inhalte, welche durch erhöhte Reichweite in den Griff zu bekommen wäre. Schon letztes Jahr wurde der Algorithmus oft verändert, was deutliche Einbrüche in Sachen Reichweite von Facebook-Posts zur Folge hatte. Diese Fehler werden das Team wohl das ganze Jahr beschäftigen, und auch die Nutzer dürften Auswirkungen zu spüren bekommen.

Bilderrechte: © panthermedia.net/Stuart Miles

Virales Marketing in der Modebranche

© XtravaganT - Fotolia.com

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Virales Marketing? Viele Menschen haben den Begriff schon einmal gehört, können aber nicht mit Sicherheit sagen, was ein Viral Marketing Manager eigentlich so den ganzen Tag lang treibt. Nun, unter viralem Marketing versteht man Kampagnen und PR-Aktionen, die sich vor allem auf soziale Netzwerke wie Facebook, Blogs und Internetforen konzentriert. Denn das interaktive Mitmach-Netz ersetzt heute die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda: Wenn eine Kampagne gelungen ist, werden etwa Facebook-Nutzer das Video auf ihren Profilen verlinken, um ihre virtuellen Freunde darauf aufmerksam zu machen. Dabei betreut ein Viral Marketing Manager nicht nur die Umsetzung der Idee, sondern muss sich diese erst einmal ausdenken: Damit die Kampagne gut ankommt, muss sie möglichst ungewöhnlich, neuartig, witzig und spaßig sein, und sich auch von klassischen Werbekonzepten abheben.

Auch in der Mode-Branche wird virales Marketing gefragter denn je. Ganz einfach können über passende virale Kampagnen das Motto und die Botschaft der eigenen Mode-Schmiede vermittelt werden, auch die Zielgruppe kann sich dabei zufällig vergrößern, ohne dass spezielle Kampagnen für neue Zielgruppen einzeln gestaltet werden müssten. Auch ein kürzlich auf der Internet-Videoplattform YouTube hochgeladenes Video des Sonnebrillen-Herstellers Ray Ban beweist das: Schon über 5 Milliarden mal wurde das Video aufgerufen, bei dem erst ganz am Ende durch eine kurze Einblendung ersichtlich wird, dass es sich um einen Werbespot handelt. Ganz nebenbei stieß es auch einige Diskussionen in Internetforen und Blogs los – was kann sich ein Unternehmen mehr wünschen?

Virales Marketing ermöglicht neue Wege der Kommunikation mit dem Kunden, lädt auch Kunden untereinander zum Gespräch und Austausch ein. Konsumenten bekommen eher das Gefühl, ein regelrechter Freund oder Bekannter zu sein, was natürlich die Markenverbundenheit enorm steigert und für Empfehlungen unter Freunden sorgt – vielleicht auch in der realen Welt. Auch die Mode-Welt muss und sollte sich also immer stärker auf Twitter, Facebook und Konsorten einlassen!

Das Potenzial von Google+

Google Plus, Foto: ITPromade_Flickr

Die Testrunde von google+ ist nun vorbei. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Einladungsmechanismus der Betaphase jedoch wieder gestoppt. Jetzt dreht sich alles um die Frage des Potenzials des neuen Social Networks vom Suchmaschinengiganten. Vor allem Facebook soll jetzt Konkurrenz gemacht gemacht werden, das ist immerhin das größte Social Network.

Google+ hat viele Vorteile. Erstens lässt es sich kinderleicht mit einem Google Benutzerkonto verknüpfen. So können also auch die eigenen Mails ganz einfach mit ins Profil eingebunden werden. Anders als bei Facebook gestaltet sich bei Google der Empfehlungsbutton. Hier wird die enge Verstrickung zwischen Suchmaschine und Social Network deutlich. Denn ab jetzt kann jeder User in den Google Rankings Empfehlungen abgeben. Die kleine +1 hinter jedem Beitrag wird künftig auch das Ranking bestimmen. Über diese Kennzeichnung können User anderen Interessenten mitteilen dass dieser Beitrag von guter Qualität und sehr zu empfehlen ist. Das künftige Suchmaschinenranking wird sich künftig also vor allem darüber gestalten. Webseiten erlangen so einen höheren Stellenwert.

Eine neue Eigenschaft des Netzwerkes ist Circle+, dieses Tool ist eine Nutzerverwaltung und kann Informationen der Personen aus dem Web zusammen fassen. Außerdem sind Videotelefonate und Gruppen-SMS kein Problem mehr.

Eine andere Erweiterung ist Sparks+. Damit können sich User zu bestimmten Themen informieren. Diese Informationen werden über das Nutzerprofil und die eigenen Angaben generiert. So ist man in seinen Lieblings-Themengebieten immer top informiert ohne dabei Müll lesen zu müssen der einen eh nicht interessiert.

Facebook hat derzeit 700 Millionen Nutzer weltweit. Knacken wird Goofle diese Grenze sicher irgendwann, die Frage ist nur: Wann? Die Testphase ist nun vorbei und man darf gespannt sein wann es mit google+ dann tatsächlich losgehen wird. die Potenziale des neuen Netzwerkes sind auf jeden Fall sehr hoch, da das Empfehlugnsmarketing eine immer größere Rolle spielt und die Funktion der Empfehlung über die Suchmaschine äußerst bedetutend ist. Außerdem probiert jeder ein Mal etwas neues aus. Facebook hatte letzten Endes auch Höhen und Tiefen.

Werbung bei facebook: Eine Einschätzung

Werbung bei facebook, Foto: shopping2null_flickr

Oftmals fragen sich viele Werbetreibende auf Facebook warum die Werbeanzeigen nicht so wirklich ziehen. Immerhin bezahlt man ja auch dafür?! Doch viele Verwechseln oft das Sozial Media Marketing eher ein Tool zur Verbesserung der Kundenbindung ist und sich eben besonders gut fürs Brandung eines Unternehmens oder eines Produktes eignet. Ja man kann durch Sozial Media Marketing sicherlich auch die Umsätze pushen, doch bevor man daran denken kann, sollte man erst ein Mal den eigentlichen Sinn von Sozial Media Marketing verstehen.

Ziel ist es nämlich zunächst mal eine vertrauliche Beziehung zu den potentiellen Kunden aufzubauen. Mit einem guten Kundenservice und einer liebevollen Kontaktpflege lässt sich hier wirklich schon überaus viel erreichen, und das zehn Schritte bevor ich überhaupt mit der Werbung beginne.

Oftmals beschweren sich immer mehr dass beispielsweise die Facebookwerbeanzeigen eher nichts bringen. Die Community will spannende Inhalte und keine frontale Werbeanzeige. Zu mal man auch bedenken muss dass sich die Werbeanzeigen oft auf die Fangeisen selbst beziehen. Den “Like-Button” hat man schnell gedrückt, aber interessiert es einen auch in der Zukunft wirklich?

Mit der Werbung in Social Networks alleine wird man wohl keine Fliegen fangen, viel besser ist es einen Community Manager oder eine entsprechende Agentur anzuweisen, das kann in vielen Fällen Gold wert sein. Denn spannender Content wird Gesprächsthema und bei einer richtigen Betreuung und dem richtigen Handling wird einem die Community schon bald aus der Hand fressen.

Wenn man erst ein Mal erfolgreich eine gute Beziehung aufgebaut hat kann man mit tollen Werbemaßnahmen wirklich Großes erreichen! Doch Finger weg man sich selbst nicht zu auskennt, vor allem zum Eintritt in die Welt des Social Media Marketings kann vieles nach hinten los gehen. Experten mit guten Fachwissen können jedoch vor allem in den Anfängen eine gute Unterstützung sein.