Marketing

Marketinginstrument: White Paper

© Yuri Arcurs - Fotolia.com

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Wer sich für Marketing Strategien interessiert, der wird schnell auch das Werkzeug “White Paper” kommen. Wer sich mit Unternehmensentscheidungen beschäftigt, der braucht einen Gesamtüberblick des Unternehmens. Sonst können keine Kaufentscheidungen zustande kommen und Zukunftsprognosen getroffen werden. Auch der Einbezug von neuesten Technologien ist essentiell. Auf Grund dessen sollte man sich mit der Komplexität der Produkte, Services und Konzepte auskennen. White Paper Marketing ist bereits jetzt schon für viele Unternehmen eine Stütze, die nicht mehr wegzudenken ist. Doch was ist White Paper eigentlich?

Es scheint, als ob die Zeit der sinnfreien Werbung sich dem Ende zubewegen würde. Schöne und kunstvolle Bilder, gepaart mit gutklingenden aber hohlen Slogans wollen die Menschen schon lange nicht mehr sehen und lesen. Vor allem dann nicht, wenn es um eine große Entscheidung und um viel Geld geht. Hier soll das White Paper greifen. Ein White Paper ist ein spezielles Format, das über ein Produkt oder eine Dienstleistung informiert. Bei der Datei soll der Leser nicht plump zum Kauf animiert werden. Das White Paper gibt dem möglichen Kunden Hilfestellungen und Lösungsvorschläge sowie Entscheidungshilfen, die zu seinem Unternehmen oder seiner Situation passen. Es wird vermieden, sich mit einer Verkaufssprache an den Kunden zu wenden. Das White Paper wird insbesondere in der Public Relation als Instrument eingesetzt, um komplexe Sachverhalte zu erklären.

Ein White Paper beinhaltet Lösungsvorschläge für ein explizites Problem eines Unternehmens. Es können aber auch White Paper erstellt werden, die die Effizienz, Kostenersparnisse und Wettbewerbsvorteile aufzeigen. Technische White Paper konzentrieren sich wiederum auf neue Technologien, die bestimmte Standards oder Prozesse erläutern. 

Meistens erhalten Kunden ein White Paper, das gemischt ist, um einen Gesamtüberblick zu erhalten und besser über die nächsten Schritte entscheiden zu können. 

Virales Marketing in der Modebranche

© XtravaganT - Fotolia.com

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Virales Marketing? Viele Menschen haben den Begriff schon einmal gehört, können aber nicht mit Sicherheit sagen, was ein Viral Marketing Manager eigentlich so den ganzen Tag lang treibt. Nun, unter viralem Marketing versteht man Kampagnen und PR-Aktionen, die sich vor allem auf soziale Netzwerke wie Facebook, Blogs und Internetforen konzentriert. Denn das interaktive Mitmach-Netz ersetzt heute die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda: Wenn eine Kampagne gelungen ist, werden etwa Facebook-Nutzer das Video auf ihren Profilen verlinken, um ihre virtuellen Freunde darauf aufmerksam zu machen. Dabei betreut ein Viral Marketing Manager nicht nur die Umsetzung der Idee, sondern muss sich diese erst einmal ausdenken: Damit die Kampagne gut ankommt, muss sie möglichst ungewöhnlich, neuartig, witzig und spaßig sein, und sich auch von klassischen Werbekonzepten abheben.

Auch in der Mode-Branche wird virales Marketing gefragter denn je. Ganz einfach können über passende virale Kampagnen das Motto und die Botschaft der eigenen Mode-Schmiede vermittelt werden, auch die Zielgruppe kann sich dabei zufällig vergrößern, ohne dass spezielle Kampagnen für neue Zielgruppen einzeln gestaltet werden müssten. Auch ein kürzlich auf der Internet-Videoplattform YouTube hochgeladenes Video des Sonnebrillen-Herstellers Ray Ban beweist das: Schon über 5 Milliarden mal wurde das Video aufgerufen, bei dem erst ganz am Ende durch eine kurze Einblendung ersichtlich wird, dass es sich um einen Werbespot handelt. Ganz nebenbei stieß es auch einige Diskussionen in Internetforen und Blogs los – was kann sich ein Unternehmen mehr wünschen?

Virales Marketing ermöglicht neue Wege der Kommunikation mit dem Kunden, lädt auch Kunden untereinander zum Gespräch und Austausch ein. Konsumenten bekommen eher das Gefühl, ein regelrechter Freund oder Bekannter zu sein, was natürlich die Markenverbundenheit enorm steigert und für Empfehlungen unter Freunden sorgt – vielleicht auch in der realen Welt. Auch die Mode-Welt muss und sollte sich also immer stärker auf Twitter, Facebook und Konsorten einlassen!