Virales Marketing

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10 Regeln für Virales Marketing

Virales Marketing funktioniert über Mundpropaganda. Wie bei der stillen Post werden Informationen von Mensch zu Mensch weitergegeben, verbreiten sich exponentiell und sorgen für einen gehörigen Aufwind der Verkaufszahlen. So der Idealfall. Experten haben sich nun wissenschaftlich mit dieser Form des Marketings beschäftigt und versucht, Regeln für funktionierendes Virales Marketing aufzustellen.

Virales Marketing muss zunächst einen persönlichen Charakter haben. Beschreibungen, die zu wissenschaftlich, oder zu objektiv gehalten werden, erzielen nicht den gewünschten Effekt beim Rezipienten und sind daher abzulehnen. Das beworbene Angebot muss natürlich auch einen echten Mehrwert besitzen. Nutzlose Dinge und Artikel ohne Innovation bieten nicht das Potential zum Weitererzählen. Das Weitererzählen, also das Sharen, stellt an sich schon einen Mehrwert dar. Der Wert einer Sache, eines Projekts, eines Produkts, bemisst sich nicht zuletzt an der Zahl ihrer Nutzenden. Allein die Tatsache, dass viele Personen über das Produkt reden, macht es interessant. Ein Konzept ,das in jedem Bereich aufgeht.

Genauso wichtig wie das Produkt an sich ist die Plattform, auf der besagtes Produkt beworben wird. Im Idealfall hat diese Plattform bereits eine feste Anhängerschaft, also einen Stammträger, der die zu verbreitenden Botschaft weitergibt. Wer als Start-Up keine Blogs oder andere Plattformen anschreiben will, der sollte sein privates Netzwerk (Twitter, Facebook, Google+) als Basis für die weitere Verbreitung nutzen.

Dabei sollte der Informationsaustausch niemals einseitig sein. Man will kein Dogma erschaffen, sondern das Produkt in den Mittelpunkt einer lebendigen Konversation einbinden, die einen ständigen Dialog darstellt. Der so stattfindende Austausch regt zu Partizipation an, wobei konstruktive Kritik einen netten Nebeneffekt darstellt.

Ehrlichkeit währt bekanntlich am längsten. Man sollte nicht verdeckt für seine Produkte werben, da dies meist leicht durchschaut und dem entsprechend abgestempelt wird. Interessant wird ein Produkt auch dann, wenn potentielle Kunden bereits während des Entstehungsprozesses in die Kommunikation mit eingebunden werden.

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Lesermeinung zu: 10 Regeln für Virales Marketing

  1. Ilka 18.07.2013 at 2:27 pm #

    Find ich einen guten Artikel! Wusste gar nicht so genau, was es ist, aber man hörte diesen Begriff doch schon super häufig :).

    Jetzt kann ich mitreden :)

  2. Ben 23.07.2013 at 2:28 pm #

    @ Ilka

    da bin ich ja beruhigt Ilka :). Aber mal im ernst, du wusstest es vorher echt nicht :) ?

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