Patent

Durchhalten, dann kommt der Seo-Erfolg!

SPAM-Schutz wird immer wichtiger und aufwendiger

SPAM-Schutz wird immer wichtiger und aufwendiger

Das Unternehmen Google stellt in seiner Marktausrichtung immer wieder den Schutz vor SPAM in den Mittelpunkt. Neueinführungen auf diesem Sektor, wie das neue, gerade vom U.S. Patentamt veröffentlichte, Patent von Google, machen den SEOs, also den Suchmaschinen-Optimierern, ihre Arbeit künftig wesentlich schwieriger.

Fünf Schritte für Spam-Schutz

Es lassen sich aus dem Papier fünf wesentliche Schlüsse ziehen:

  1. Jedes Dokument im Internet wird von Google auf SPAM überprüft und anschließend bewertet.
  2. Die Ergebnisse im Google-Ranking sind abhängig vom SPAM-Schwellenwert. 
  3. Ranking-Ziele, die unter SPAM-Verdacht stehen, werden in unterschiedlichen Zeiträumen unter Nutzung von Zwischenrankings, in der Suchmaschine veröffentlicht.
  4. Webmaster und ihr Verhalten werden überwacht, die Zeitspanne dieser Überwachung ist jedoch nicht definiert.
  5. Google entwickelt stetig neue Technologien, um Spammer in eine Falle zu locken und noch schneller überführen zu können.

Die vielfachen Eingriffsmöglichkeiten in ein Dokument, wie etwa OnPage-Optimierung, Nutzbarkeitsverbesserungen, Linkbuilding oder Social-Media Aktivitäten, können den Verlauf des Google-Rankings frei definieren. Google beschreibt den Nutzen diese Technik als eine Art Analyse- und Auswertungs-Tool für das Verhalten von Spammern und Betreibern von solchen Webseiten, die SPAM verbreiten.

Katz-und-Maus-Spiel mit SEOs

Die Nutzung dieser Technik hat zur Folge, dass eine hohe Zahl der Änderungen an einem Dokument, sei es PDF, Video, Bild oder HTML, die allein der Optimierung dienen, stattdessen zum Verhängnis werden können. Die Seite überschreitet den von Google festgelegten Schwellenwert und gerät unter SPAM-Verdacht. Das Ranking kann nach derartigen Maßnahmen schwanken und es ist kein Schema mehr erkennbar. Für SEOs wird es so noch schwerer zu ermitteln, welche Maßnahmen für ihre Zwecke erfolgreich waren und welche gescheitert sind.

Projektdauer steigt beträchtlich

SEOs sollten also vorausschauender planen, da genauere Auswirkungen eines Eingriffs in die bezüglich des Rankings zu optimierende Seite, langfristiger beobachtet werden müssen und Auswirkungen erst viel später sichtbar werden. Kampagnen zur Suchmaschinenoptimierung müssen also noch strategischer als bisher angelegt werden, eine Laufzeit unter einem Jahr ist selbst für das kleinste Projekt zu gering bemessen.

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