Werner

10 Regeln für Virales Marketing

© thingamajiggs - Fotolia.com

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Virales Marketing funktioniert über Mundpropaganda. Wie bei der stillen Post werden Informationen von Mensch zu Mensch weitergegeben, verbreiten sich exponentiell und sorgen für einen gehörigen Aufwind der Verkaufszahlen. So der Idealfall. Experten haben sich nun wissenschaftlich mit dieser Form des Marketings beschäftigt und versucht, Regeln für funktionierendes Virales Marketing aufzustellen.

Virales Marketing muss zunächst einen persönlichen Charakter haben. Beschreibungen, die zu wissenschaftlich, oder zu objektiv gehalten werden, erzielen nicht den gewünschten Effekt beim Rezipienten und sind daher abzulehnen. Das beworbene Angebot muss natürlich auch einen echten Mehrwert besitzen. Nutzlose Dinge und Artikel ohne Innovation bieten nicht das Potential zum Weitererzählen. Das Weitererzählen, also das Sharen, stellt an sich schon einen Mehrwert dar. Der Wert einer Sache, eines Projekts, eines Produkts, bemisst sich nicht zuletzt an der Zahl ihrer Nutzenden. Allein die Tatsache, dass viele Personen über das Produkt reden, macht es interessant. Ein Konzept ,das in jedem Bereich aufgeht.

Genauso wichtig wie das Produkt an sich ist die Plattform, auf der besagtes Produkt beworben wird. Im Idealfall hat diese Plattform bereits eine feste Anhängerschaft, also einen Stammträger, der die zu verbreitenden Botschaft weitergibt. Wer als Start-Up keine Blogs oder andere Plattformen anschreiben will, der sollte sein privates Netzwerk (Twitter, Facebook, Google+) als Basis für die weitere Verbreitung nutzen.

Dabei sollte der Informationsaustausch niemals einseitig sein. Man will kein Dogma erschaffen, sondern das Produkt in den Mittelpunkt einer lebendigen Konversation einbinden, die einen ständigen Dialog darstellt. Der so stattfindende Austausch regt zu Partizipation an, wobei konstruktive Kritik einen netten Nebeneffekt darstellt.

Ehrlichkeit währt bekanntlich am längsten. Man sollte nicht verdeckt für seine Produkte werben, da dies meist leicht durchschaut und dem entsprechend abgestempelt wird. Interessant wird ein Produkt auch dann, wenn potentielle Kunden bereits während des Entstehungsprozesses in die Kommunikation mit eingebunden werden.

Mail-Marketing: Optimierung für Smartphones

© pizuttipics - Fotolia.com

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Schon heute lesen viele Leute ihre E-Mails lieber über Smartphone und Tablet-PC als via Desktop. So rechnen auch Unternehmen aus der Branche damit, dass die E-Mail-Nutzung auf mobilem Wege den Desktop langfristig immer mehr ablösen wird. Zahlen dazu lieferte etwa der Zertifizierer Return Path aus seinem Campaign Insight-Softwaredienst auf der „email-expo“ in Frankfurt. Demnach öffneten und lasen 80 Prozent mehr Konsumenten ihre Mails über mobile Endgeräte. Stattdessen nahm der Anteil der Öffnungen am Desktop um 13 Prozentpunkte von 50 auf 37 Prozent ab.

Die Anlayse gab auch Auskunft darüber, welche mobilen Geräte die Konsumenten nutzen. Laut der Ergebnisse belegt Apple den ersten Platz, denn die Geräte des kalifornischen Unternehmens waren allein für 85 Prozent der E-Mail Öffnungen via Smartphone oder Tablet-PC verantwortlich. Der Zertifizierer Return Path weist außerdem daraufhin, dass die Analyse auch eine verstärkte Nutzung des iPads nachweisen ließen. So habe der Anteil iPhone im Vergleich zum iPad vor einem Jahr noch bei 80 zu 20 gelegen. Heute sei eine verhältnismäßige Verteilung von etwa 80 zu 20 nachgewiesen. Das bedeute: 61 Prozent der mobilen E-Mail-Nutzungen entfielen auf das iPhone, 24 Prozent auf das iPad. Daneben kamen Android-Endgeräte nur auf einen Anteil von 14 Prozent.

Im Vergleich der Lesezeiten an Arbeitstagen und am Wochenende zeigte sich, dass E-Mails unter der Woche noch vor allem am Desktop geöffnet werden. Am Samstag und Sonntag dagegen nehmen die mobilen Endgeräte diesen Platz ein und dienen hier hauptsächlich zur Nutzung der Mails.

Für Verantwortliche im Marketingbereich bedeutet dieses Ergebnis eine schwierige Ausgangslage. Denn sie dürfen zum einen die Desktop-Nutzer nicht verprellen. Andererseits können sie neue Zielgruppen erschließen, wenn sie verstärkt in das mobile E-Mail-Marketing investieren. So wäre zum Beispiel auch der Versand von Newslettern am Wochenende möglich, wenn die Inhalte an mobile Endgeräte angepasst sind.

Der richtige Title-Tag

Internetpräsenz © phecsone - Fotolia.com

Internetpräsenz © phecsone - Fotolia.com

Wenn man eine erfolgreiche Internetpräsenz auf die Beine stellen möchte ist es das A und O Besucher auf seine Seite zu locken. Dabei funktioniert das heutzutage vor allem dank Google sehr gut über sogenannte Title-Tags. Diese entscheiden darüber wie relevant Google die Seite zu eingegeben Anfragen sieht und somit möglichst weit oben auflistet. Die Title-Tags sind die Wörter, die in der Überschrift einer Seite vorkommen und somit gerade von bedeutender Wichtigkeit.

Man sollte sich dabei einmal ausprobieren, mit welchen Title-Tags das beste Ergebnis erzielt. Denn ein weiterer nicht gerade unwesentlicher Fakt kommt noch hinzu. So geht es nicht nur darum so viele User wie möglichst auf die eigene Seite zu locken, sondern vor allem relevante User auf die Seite zu locken. Warum das so ist? So mag natürlich derjenige Recht haben der sagt, dass es doch gut aussehe so viele Besucher wie möglich auf der Seite verbuchen zu können. Da mag er Recht haben, jedoch nur teilweise. Denn wenn ich durch unpassende Title-Tags Leute auf meine Seite locke springen sie sehr schnell wieder ab und verlassen die Seite. Genau solche Absprünge dokumentiert Google auch und lässt diese in die Attraktivität der Seite mit einlaufen, sodass das Ranking der Seite sinkt.

Auf der anderen Seite habe ich meine Internetseite auch, um einer gewissen Personengruppe etwas zu bieten. Also sollte es selbstverständlich sein die Titel Tags so zu formulieren, dass ich einen hohen Platz bei Google erreiche und trotzdem genau meine Zielgruppe anspreche. Am besten lässt sich dies mit ein bisschen probieren herausbekommen, da man beispielsweise Trafficwerte unter verschiedenen Title-Tags vergleichen kann.

Search Marketing als Thema auf der dmexco 2011

Die Messe dmexo, Foto: talential_flickr

Bei der dmexco handelt es sich um die “digital marketing exposition & conference”, welche eine Fachmesse für digitales Marketing & Werbung ist und jährlich in Köln stattfindet. Premiere feierte diese Messe erst im Jahr 2009. Da vor kurzem erst die gamescom in den Messehallen in Köln zugegen war, werden die Umzugsunternehmen Köln alle Hände voll zu tun gehabt haben, um sie nun für die aktuelle dmexco Messe umzurüsten.

Hauptgebiete der dmexco sind vor allem Online-Vermarktung, Targeting, Tracking, Digitale Inhalte, Suchmaschinenmarketing und eGame-Werbung. Als die dmexco 2009 das erste Mal stattfand waren 290 Aussteller anwesend, wobei ungefähr 10 % aus dem Ausland stammten. 2010 waren es dann schon 355 Aussteller mit einem 13prozentigen Ausländeranteil.

Eines der großen Themen bei der diesjährigen dmexco ist die Zukunft des Search-Marketing. So sind sich natürlich alle Teilnehmer der dmexco einig, dass das Thema Search auf keiner Kampagne mehr fehlen dürfe, da es sich zu einem elementaren Bestandteil der Online-Arbeit entwickelt hat. Wo es jedoch Unstimmigkeiten gibt ist der Bereich der Bedeutung des Suchmaschinenmarketing für das sogenannte Brand Building, da man sich dort sehr uneinig darüber ist, wie stark es sich auf die Entwicklung und Etablierung einer Marke auswirkt.

So wird in die unterschiedlichsten Richtungen auf der diesjährigen dmexco diskutiert, wobei der Weg insgesamt doch eher dahin geht, dass dies in der Zukunft einfach unumgehbar sei. So argumentieren vor allem die Widersacher damit, dass das Konzept der Verbindung  von Search mit Brand Building einfach noch in den Kinderfüßen stecke und zu unausgereift sei. Jedoch widerlegt gerade dies ein Mitarbeiter Googles, da er Search bei einer Kampagnenplanung einfach nicht außen vor lassen kann und dies sowohl beim Branding als auch beim Abverkauf ein elementarer Bestandteil und unverzichtbar sei.

 

Werbung bei facebook: Eine Einschätzung

Werbung bei facebook, Foto: shopping2null_flickr

Oftmals fragen sich viele Werbetreibende auf Facebook warum die Werbeanzeigen nicht so wirklich ziehen. Immerhin bezahlt man ja auch dafür?! Doch viele Verwechseln oft das Sozial Media Marketing eher ein Tool zur Verbesserung der Kundenbindung ist und sich eben besonders gut fürs Brandung eines Unternehmens oder eines Produktes eignet. Ja man kann durch Sozial Media Marketing sicherlich auch die Umsätze pushen, doch bevor man daran denken kann, sollte man erst ein Mal den eigentlichen Sinn von Sozial Media Marketing verstehen.

Ziel ist es nämlich zunächst mal eine vertrauliche Beziehung zu den potentiellen Kunden aufzubauen. Mit einem guten Kundenservice und einer liebevollen Kontaktpflege lässt sich hier wirklich schon überaus viel erreichen, und das zehn Schritte bevor ich überhaupt mit der Werbung beginne.

Oftmals beschweren sich immer mehr dass beispielsweise die Facebookwerbeanzeigen eher nichts bringen. Die Community will spannende Inhalte und keine frontale Werbeanzeige. Zu mal man auch bedenken muss dass sich die Werbeanzeigen oft auf die Fangeisen selbst beziehen. Den “Like-Button” hat man schnell gedrückt, aber interessiert es einen auch in der Zukunft wirklich?

Mit der Werbung in Social Networks alleine wird man wohl keine Fliegen fangen, viel besser ist es einen Community Manager oder eine entsprechende Agentur anzuweisen, das kann in vielen Fällen Gold wert sein. Denn spannender Content wird Gesprächsthema und bei einer richtigen Betreuung und dem richtigen Handling wird einem die Community schon bald aus der Hand fressen.

Wenn man erst ein Mal erfolgreich eine gute Beziehung aufgebaut hat kann man mit tollen Werbemaßnahmen wirklich Großes erreichen! Doch Finger weg man sich selbst nicht zu auskennt, vor allem zum Eintritt in die Welt des Social Media Marketings kann vieles nach hinten los gehen. Experten mit guten Fachwissen können jedoch vor allem in den Anfängen eine gute Unterstützung sein.

Wofür steht B2B?

Das es sich hierbei um eine Abkürzung handelt dürfte hoffentlich schon jeder gemerkt haben. Dabei handelt es sich um eine Abkürzung aus dem wirtschaftlichen Bereich. Dabei handelt es sich um die Bezeichnung von Beziehungen zwischen mindesten 2 Unternehmen, also kurz “business-to-business”. Dies soll den Gegensatz zu den Beziehungen der Firmen mit Kunden oder Mitarbeitern zeigen und sich durch diesen Begriff davon trennen.

Diese Geschäftsbeziehungen werden vor allem im Marketing betrieben. So umfasst dieses Marketing sämtliche Produkte und Leistungen, deren gemeinsames Merkmal der Absatzmarkt ist. So schaffen dieser besorgten Produkte und Leistungen im Umkehrschluss auch wieder einen unternehmerischen Mehrwert, was dieses B2B rechtfertigt.

So grenzt sich das B2B ganz starkt von der Kommunikation von Business zu Privatkunden oder Konsumenten ab, da es nicht darum geht dem einen was zu verkaufen. So begegnen sich beim B2B auch beide Firmen auf gleicher Ebene, da sie für irgendwas kooperieren und nicht versuchen wollen den einen als Kunden für ihre Produkte zu gewinnen. So sind im B2B Bereich meistens die Anwender eines Produkts nicht die Entscheider über eine Anschaffung eine Produkts. Viel häufiger ist es nämlich so, dass auch mehrere Entscheider am Kaufprozess beteiligt sind. Daher lässt es sich nicht umgehen, dass die Entscheidungsprozesse und die Entscheider im Zielunternehmen dem anderen bekannt sind, sodass man weiß mit wem in bestimmen Fällen kommunizieren und zusammenarbeiten muss. Dazu gehört auch das Kennen von Hierarchieebenen, Abteilungen und alle sonstigen um den Entscheidungsprozess beteiligte Personen.

Durch die rasche Entwicklung des Internets hat sich B2B auch für elektronische Kommunikationsbeziehungen zwischen Unternehmen etabliert.

Zu dieser elektronischen Verbindungen zwischen Unternehmen werden diverse Techniken eingesetzt. Am verbreitesten sind dabei die virtuellen Marktplätze, EDI, Webdienste oder die Business-Suchmaschinen.

Die Zukunft der Online-Texte

SEO, Foto: thewebpunk_flickr

In Zeiten von Suchmaschinenoptimierungen werden bestimmte Tools für das boosten von Websites immer wichtiger. Früher war das alles noch ein wenig anders. Da wurden interessante Beiträge verfässt und die entsprechenden Keywords ausgewählt. Jetzt gibt es Panda. Das ist eines der wichtigstens Tools bei Google. Der Suchmaschinenanbieter entwickelt stets andere Algorhytmen. Die Crawler des Anbieters durchsuchen das Netz, zählen Links und Beträge und erstellen das Ranking. Die Krietrien für die Rankings verändern sich schnell. Immer mehr wird auf den qualitativen Wert der Inhalte geachtet um die Rankings zu optimieren. Es ist mittlerweile sogar möglich zu messen, wie viel Zeit der Autor auf der Website verbracht hat um den Artikel zu verfassen. Das bedeutet im Endeffekt dass eine lange Besucherzeit für mehr Qualität spricht.

Doch wie wird sich dieses System in der Zukunft durchsetzen? Es sieht wohl so aus als ob der Texter künftig wirklich einen Nutzen für den Leser aufbauen muss. Eine gründliche Themenrecherche und ansprechende Texte rücken in den Vordergrund. Man sollte außerdem auf zuverlässige Quellen achten und immer auf so viele Quellen wie möglich zurück greifen. Keywords haben natürlich noch immer eine hohe Bedeutung.

Für Texter bedeutet das natürlich einen höheren Zeitaufwand. Ob das jedoch in Sachen Bezahlung realisierbar ist, ist eine andere Frage. In der Regel wird diese Arbeit mit 1 Cent pro Wort bezahlt. Agenturen müssen sich künftig also fragen wie sie ihre Arbeit ausrichten wollen. Ohne Qualität geht in Zukunft anscheinend nichts mehr, doch die muss dann natürlich auch bezahlt werden. Was Kunden bereit sind zu zahlen wird sich dann zeigen. Mittlerweile sind viele Unternehmen auch in eigenen Abteilungen in Sachen SEO unterwegs. Die lästige Arbeit des Contentaufbaus wird es weiter geben.

Virales Marketing für die Ökologie

Greenpeace Proteste, Foto: greenpeace philippines_flickr

Die Entwicklung unkonventioneller Marketing-Strategien im Web 2.0 für die ökologische Zukunft. Dis war die Aufgabe von Studenten und Studentinnen der Technischen Universität Dortmund. Dafür entwickelten sie ungewöhnliche Marketingstrategien zum Thema Ökostrom.

Die besten drei Ideen wurden nun von der TU Dortmund und Greenpeace Energy, einer Energie-Genossenschaft mit der die Universität kooperiert, ausgezeichnet. Innerhalb von 3 Monaten gingen die Studierenden der Frage nach, in wie weit unkonventionelle Marketing-Strategien uns einer ökologischen Zukunft näher bringen. Dabei nutzen sie sowohl soziale Netzwerke, wie Facebook,Twitter, als auch virale Instrumente, um die Aufmerksamkeit für ökologische Energien im Internet auf sich zu lenken.

Den ersten Preis machte einer Dortmunder Kunststudent mit einer grenzüberschreitenden Idee, durch die Unterstützung vieler Einzelner eine Botschaft nach Fukushima zu senden.

Den zweiten Preis belegte eine Studentin der Uni Bochum, den Dritten Platz  sicherte sich ein Wirtschaftswissenschaftsstudent, ebenfalls von der Uni Bochum.

Inzwischen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Umsetzung ihrer Konzepte beschäftigt. Dabei sei es den Gewinnern gelungen das große und schwierige Themenfeld der ökologischen Energien, sowohl künstlerisch, als auch fachlich korrekt umzusetzen,so  die Leiterin der Marketing und Kommunikation von Greenpeace Energy. Mit diesem Projekt soll jungen Menschen außerdem die Möglichkeit gegeben werden Botschaften für eine ökologische Zukunft zu senden und zu zeigen, wie ökologische Energie in ihren Augen dazu beiträgt.