Virales Marketing

Performance Marketing

Im Internet läuft vieles anders als im richtigen Leben und das gilt auch für die Werbung. Während auf Plakatwänden und in Werbespots das Bild dominiert und zum Kauf anregt und der Text eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist das bei Werbung mit schmalen Bannern, wie sie einem im Internet zuhauf begegnen, komplett konträr.

Zwei Fachwörter sind beim Werben im Internet wichtig: Zum einen die “Click-Through-Rate” und zum anderen die “Conversion-Rate”. Die “Click-Through-Rate” gibt einfach an, wie viele Besucher der Webseite auf den Banner klicken und auf der Zielseite, fachsprachlich “Landing-Page” genannt, landen. Erheblich wichtiger ist die “Conversion-Rate”, die zählt, wie viele der Besucher am Ende wirklich das umworbene Produkt oder die Dienstleistung erwerben.

Daher geht es Internet-Agenturen niemals um eine hohe Klickrate allein, sondern viel mehr um die Konversionsrate. Denn mit vielen Klicks allein ist noch nichts gewonnen - dann besser wenige qualitative Klicks. Wie aber optimiert man am besten einen Werbebanner, um eine möglichst hohe Konversion zu erzielen?

Wichtig ist, dass Landing-Page und Werbebanner zueinander passen. Die Versprechen der Werbung müssen eingehalten werden. Wenn die Werbung ein Gewinnspiel für einen Porsche 911 anpreist und der interessierte Besucher auf der Zielseite keinen Porsche sieht, wird er das Fenster höchst wahrscheinlich sofort wieder schließen und es kommt zu keinem Geschäft. Die Landing-Page sollte Elemente des Werbebanners weiterführen und den Erwartungen des Besuchers entsprechen, auf jeden Fall aber mehr Informationen bereit halten als der Banner. Wenn die Zielseite nur dem Banner im großen Format entspricht, wird sich der Besucher schnell langweilen.

Beste Ergebnisse hinsichtlich der Konversionsrate erzielen kleine Werbeformate mit einer Kombination von Text und Bild oder reinem Text. Wer auf diese Werbung klickt, ist viel eher wirklich an einem Geschäft interessiert als jemand, der einer riesigen Werbe-Einblendung folgt.

Bilder aus der Bildersuche von Google entfernen

Google Bildersuche, Foto: markus lanser_flickr

Haben sie sich selbst schon mal gegoogelt? Sie werden staunen, wie viele Bilder sie bei der Suche auf Google von sich finden werden. Besonders, wenn sie bei einem sozialen Netzwerk angemeldet sind und dort öfters Bilder hochladen. Da manche Bilder nicht unbedingt für jeden bestimmt sind, kann es durchaus sein, dass es nötig wird, sie aus der Google Bildersuche zu entfernen.

Zuerst einmal muss man sagen, dass Bilder in Google Bildersuche nur Kopien von Bildern sind, welche bereits irgendwo im Internet kursieren. Damit man diese löschen kann, muss man zuerst an die Bildquelle gelangen.

Nachdem man die Bildquelle ermittelt hat und das Bild dort gelöscht hat, muss Google die Löschung eines Bildes erst einmal bemerken.

Google setzt für das Indexieren und auch für das “de-Indexieren” einen Googlebot ein. Damit das Bild gelöscht werden kann, muss man dem Googlebot den Weg zum nun nicht mehr vorhandenen Bild aufzeigen. Dabei gilt das Prinzip: je schneller der Googlebot herausfindet, dass das Bild nicht mehr existiert, desto schneller wird das Bild auch aus der Google Bildersuche entfernt.

Allerdings passiert dies auch nicht sofort, sonst würden bei einem Server-Ausfall alle Bilder durch die Google- bots gelöscht werden, da sie für einige Minuten oder Stunden nicht erreichbar sind.

Daher löscht der Google-bot nicht auffindbare Bilder nicht gleich beim ersten Versuch. Dafür sind 2-3 Versuche im Abstand einiger Stunden nötig.

Das Potenzial von Google+

Google Plus, Foto: ITPromade_Flickr

Die Testrunde von google+ ist nun vorbei. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Einladungsmechanismus der Betaphase jedoch wieder gestoppt. Jetzt dreht sich alles um die Frage des Potenzials des neuen Social Networks vom Suchmaschinengiganten. Vor allem Facebook soll jetzt Konkurrenz gemacht gemacht werden, das ist immerhin das größte Social Network.

Google+ hat viele Vorteile. Erstens lässt es sich kinderleicht mit einem Google Benutzerkonto verknüpfen. So können also auch die eigenen Mails ganz einfach mit ins Profil eingebunden werden. Anders als bei Facebook gestaltet sich bei Google der Empfehlungsbutton. Hier wird die enge Verstrickung zwischen Suchmaschine und Social Network deutlich. Denn ab jetzt kann jeder User in den Google Rankings Empfehlungen abgeben. Die kleine +1 hinter jedem Beitrag wird künftig auch das Ranking bestimmen. Über diese Kennzeichnung können User anderen Interessenten mitteilen dass dieser Beitrag von guter Qualität und sehr zu empfehlen ist. Das künftige Suchmaschinenranking wird sich künftig also vor allem darüber gestalten. Webseiten erlangen so einen höheren Stellenwert.

Eine neue Eigenschaft des Netzwerkes ist Circle+, dieses Tool ist eine Nutzerverwaltung und kann Informationen der Personen aus dem Web zusammen fassen. Außerdem sind Videotelefonate und Gruppen-SMS kein Problem mehr.

Eine andere Erweiterung ist Sparks+. Damit können sich User zu bestimmten Themen informieren. Diese Informationen werden über das Nutzerprofil und die eigenen Angaben generiert. So ist man in seinen Lieblings-Themengebieten immer top informiert ohne dabei Müll lesen zu müssen der einen eh nicht interessiert.

Facebook hat derzeit 700 Millionen Nutzer weltweit. Knacken wird Goofle diese Grenze sicher irgendwann, die Frage ist nur: Wann? Die Testphase ist nun vorbei und man darf gespannt sein wann es mit google+ dann tatsächlich losgehen wird. die Potenziale des neuen Netzwerkes sind auf jeden Fall sehr hoch, da das Empfehlugnsmarketing eine immer größere Rolle spielt und die Funktion der Empfehlung über die Suchmaschine äußerst bedetutend ist. Außerdem probiert jeder ein Mal etwas neues aus. Facebook hatte letzten Endes auch Höhen und Tiefen.

Was ist Suchmaschinen-Spamming?

Unter Suchmaschinen-Spamming versteht man die Tatsache, dass bei Eingabe eines Suchbegriffes in eine Internet-Suchmaschine, an erster Stelle Ergebnisse erscheinen, die für das Gesuchte keine relevanten Informationen bieten. Dazu zählen auch Versuche, unter einem Suchbegriff Mehrfachlistungen zu erreichen oder Weiterleitungen anzubieten, die irreführend sind, weil sie nicht zur Informationssuche dienen.

Die Optimierungsmethoden basieren auf den Suchstrategien der erfolgreichen Suchmaschinen, um die betreuten oder selbst erstellten Internetseiten möglichst weit vorne aufzuführen.

Die meisten Seiten werden für Google, Yahoo und Live Search manipuliert, die am häufigsten genutzt werden. Dabei werden verschiedene Techniken angewendet. So finden sich oft unangemessene Wiederholungen von einem gesuchten Wort im Titel einer Seite oder viele Keywords werden in den HTML-Kommentaren untergebracht. Auch gibt es „versteckte Texte“, wobei in der Hintergrundfarbe Text geschrieben wird, der zwar von der Suchmaschine, aber nicht vom Suchenden ersichtlich ist. Auch gibt es häufig in Gästebücher, Foren und Blogs Spams in Form von irrelevanten Links. Auch Brückenseiten für massenhafte Umleitungen und das Anlegen von mehreren gleichen Seiten unter verschiedenen URLs, gehören zu den dafür genutzten Techniken, wie noch zahlreiche andere.

Nicht von Spam sondern von Suchmaschinenoptimierung spricht man dann, wenn Seiten an die Sortieralgorithmen von Suchmaschinen angepasst werden, um die Position der Suchbegriffe zu verbessern. Zwischen Optimierung und Spamming gibt es jedoch häufig fließende Übergänge. Bei Microsoft sind beispielsweise keine Abgrenzungen dieser Aktivitäten möglich.

Professionelle Suchmaschinenoptimierer versuchen dabei, zwischen legalen und illegalen Techniken zu unterscheiden. Da die meisten öffentlichen Webseiten nur dadurch erfolgreich sind, dass sie eine gute Platzierung in Suchmaschinen haben, scheint es kaum verwunderlich, dass Webseitenbetreiber auch immer mehr auf zweifelhafte Methoden zurückgreifen.

Aktuelle Studien besagen, dass jeder vierte Treffer eine solche Spam-Seite ist. Das ist meistens bei kommerziellen Seiten der Fall, wie z.B. bei pornographischen Inhalten, die durch integrierte Dialer Geld verdienen können und auch unter vermeintlich harmlosen Stichworten erscheinen.

Werden solche Manipulationen entdeckt, kann beispielsweise mit der Anpassung des Sortieralgorithmus dagegen angegangen werden. Seiten könnten auf der Ergebnisliste auch nach hinten verschoben oder aus dem Index entfernt werden. Auch ist es möglich, IP-Adressen, ganze Bereiche oder Domains aus dem Index auszuschließen.

Um das Spammen in Foren, Gästebüchern usw. zu vermindern, wurde mittlerweile außerdem ein Hyperlink-Attribut eingeführt, das Links für die Bewertung von Suchmaschinen entwerten soll.

Was sind Meta-Tags?

Meta-Tag, Quelle: dogwelder_flickr

Heutzutage ist fast nichts so leicht, wie sich eine eigene Internetseite zu erstellen. Es verlangt lediglich eine gewissen Einarbeitungszeit, Durchhaltevermögen und Kreativität – und schon ist man im Netz. Natürlich will der fleißige Seitenersteller dann auch eine große Popularität erfahren. Bekannten, Verwandten und der Familie wird natürlich direkt der Link geschickt. Doch nicht nur in den eigenen Kreisen will man bekannt werden. Natürlich sollen auch viele Außenstehende lesen, was man der Welt zu verkünden hat. Doch wie schafft man es, auf Suchmaschinenseiten (zum Beispiel bei Google oder Yahoo) möglichst weit vorn angezeigt zu werden?

Das Zauberwort heißt META-TAGs. Diese sorgen dafür, dass das Suchergebnis einer Internetseite zu optimieren.

Besonders wichtig ist hierbei der Seiten-Titel. Dieser ist schließlich der Text, welcher wortwörtlich in den Suchergebnissen erscheint. Einige Merkmale, die man hierbei beachten sollte: der Titel sollte immer möglichst kurz und prägnant gehalten werden und eine Länge von 9 Wörtern dabei nicht überschreiten. Zu beachten ist auch, dass die Hauptkeywörter, also quasi die Wörter, die Aufmerksamkeit erhaschen sollen, am Anfang des Titels platziert werden. Jede Seite, die man gestaltet, sollte einen eigenen Titel bekommen. Auch ist wichtig, dass generische Wörter, zum Beispiel „Home“ oder „Willkommen“ nicht im Seitentitel erscheinen. Man muss dabei stets bedenken, dass die Relevanz der Schlüsselwort-Kombinationen im Seitentitel entscheidend für seine Position im Suchergebnis ist.

Bei vielen Suchmaschinen kann man optional auch das Feld “description“ (zu Deutsch:Beschreibung) einfügen. Diesen zusätzlich gebotenen Service sollte man immer nutzen. Hierbei kann man einige Informationen über die Seite liefern und kurz deren Inhalte schildern. Zu bedenken ist, dass es nichts bringt, die Worte aus dem Titel nur zu wiederholen. Es ist zwar gut, eine Verbindung zu den Keywords des Titels herzustellen, jedoch sollten diese dabei umschrieben werden.

Werbung bei facebook: Eine Einschätzung

Werbung bei facebook, Foto: shopping2null_flickr

Oftmals fragen sich viele Werbetreibende auf Facebook warum die Werbeanzeigen nicht so wirklich ziehen. Immerhin bezahlt man ja auch dafür?! Doch viele Verwechseln oft das Sozial Media Marketing eher ein Tool zur Verbesserung der Kundenbindung ist und sich eben besonders gut fürs Brandung eines Unternehmens oder eines Produktes eignet. Ja man kann durch Sozial Media Marketing sicherlich auch die Umsätze pushen, doch bevor man daran denken kann, sollte man erst ein Mal den eigentlichen Sinn von Sozial Media Marketing verstehen.

Ziel ist es nämlich zunächst mal eine vertrauliche Beziehung zu den potentiellen Kunden aufzubauen. Mit einem guten Kundenservice und einer liebevollen Kontaktpflege lässt sich hier wirklich schon überaus viel erreichen, und das zehn Schritte bevor ich überhaupt mit der Werbung beginne.

Oftmals beschweren sich immer mehr dass beispielsweise die Facebookwerbeanzeigen eher nichts bringen. Die Community will spannende Inhalte und keine frontale Werbeanzeige. Zu mal man auch bedenken muss dass sich die Werbeanzeigen oft auf die Fangeisen selbst beziehen. Den “Like-Button” hat man schnell gedrückt, aber interessiert es einen auch in der Zukunft wirklich?

Mit der Werbung in Social Networks alleine wird man wohl keine Fliegen fangen, viel besser ist es einen Community Manager oder eine entsprechende Agentur anzuweisen, das kann in vielen Fällen Gold wert sein. Denn spannender Content wird Gesprächsthema und bei einer richtigen Betreuung und dem richtigen Handling wird einem die Community schon bald aus der Hand fressen.

Wenn man erst ein Mal erfolgreich eine gute Beziehung aufgebaut hat kann man mit tollen Werbemaßnahmen wirklich Großes erreichen! Doch Finger weg man sich selbst nicht zu auskennt, vor allem zum Eintritt in die Welt des Social Media Marketings kann vieles nach hinten los gehen. Experten mit guten Fachwissen können jedoch vor allem in den Anfängen eine gute Unterstützung sein.

Virales Marketing für die Ökologie

Greenpeace Proteste, Foto: greenpeace philippines_flickr

Die Entwicklung unkonventioneller Marketing-Strategien im Web 2.0 für die ökologische Zukunft. Dis war die Aufgabe von Studenten und Studentinnen der Technischen Universität Dortmund. Dafür entwickelten sie ungewöhnliche Marketingstrategien zum Thema Ökostrom.

Die besten drei Ideen wurden nun von der TU Dortmund und Greenpeace Energy, einer Energie-Genossenschaft mit der die Universität kooperiert, ausgezeichnet. Innerhalb von 3 Monaten gingen die Studierenden der Frage nach, in wie weit unkonventionelle Marketing-Strategien uns einer ökologischen Zukunft näher bringen. Dabei nutzen sie sowohl soziale Netzwerke, wie Facebook,Twitter, als auch virale Instrumente, um die Aufmerksamkeit für ökologische Energien im Internet auf sich zu lenken.

Den ersten Preis machte einer Dortmunder Kunststudent mit einer grenzüberschreitenden Idee, durch die Unterstützung vieler Einzelner eine Botschaft nach Fukushima zu senden.

Den zweiten Preis belegte eine Studentin der Uni Bochum, den Dritten Platz sicherte sich ein Wirtschaftswissenschaftsstudent, ebenfalls von der Uni Bochum.

Inzwischen sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Umsetzung ihrer Konzepte beschäftigt. Dabei sei es den Gewinnern gelungen das große und schwierige Themenfeld der ökologischen Energien, sowohl künstlerisch, als auch fachlich korrekt umzusetzen,so die Leiterin der Marketing und Kommunikation von Greenpeace Energy. Mit diesem Projekt soll jungen Menschen außerdem die Möglichkeit gegeben werden Botschaften für eine ökologische Zukunft zu senden und zu zeigen, wie ökologische Energie in ihren Augen dazu beiträgt.