Monats-Archive: September 2011

Search Marketing als Thema auf der dmexco 2011

Die Messe dmexo, Foto: talential_flickr

Bei der dmexco handelt es sich um die “digital marketing exposition & conference”, welche eine Fachmesse für digitales Marketing & Werbung ist und jährlich in Köln stattfindet. Premiere feierte diese Messe erst im Jahr 2009. Da vor kurzem erst die gamescom in den Messehallen in Köln zugegen war, werden die Umzugsunternehmen Köln alle Hände voll zu tun gehabt haben, um sie nun für die aktuelle dmexco Messe umzurüsten.

Hauptgebiete der dmexco sind vor allem Online-Vermarktung, Targeting, Tracking, Digitale Inhalte, Suchmaschinenmarketing und eGame-Werbung. Als die dmexco 2009 das erste Mal stattfand waren 290 Aussteller anwesend, wobei ungefähr 10 % aus dem Ausland stammten. 2010 waren es dann schon 355 Aussteller mit einem 13prozentigen Ausländeranteil.

Eines der großen Themen bei der diesjährigen dmexco ist die Zukunft des Search-Marketing. So sind sich natürlich alle Teilnehmer der dmexco einig, dass das Thema Search auf keiner Kampagne mehr fehlen dürfe, da es sich zu einem elementaren Bestandteil der Online-Arbeit entwickelt hat. Wo es jedoch Unstimmigkeiten gibt ist der Bereich der Bedeutung des Suchmaschinenmarketing für das sogenannte Brand Building, da man sich dort sehr uneinig darüber ist, wie stark es sich auf die Entwicklung und Etablierung einer Marke auswirkt.

So wird in die unterschiedlichsten Richtungen auf der diesjährigen dmexco diskutiert, wobei der Weg insgesamt doch eher dahin geht, dass dies in der Zukunft einfach unumgehbar sei. So argumentieren vor allem die Widersacher damit, dass das Konzept der Verbindung von Search mit Brand Building einfach noch in den Kinderfüßen stecke und zu unausgereift sei. Jedoch widerlegt gerade dies ein Mitarbeiter Googles, da er Search bei einer Kampagnenplanung einfach nicht außen vor lassen kann und dies sowohl beim Branding als auch beim Abverkauf ein elementarer Bestandteil und unverzichtbar sei.

 

Performance Marketing

Im Internet läuft vieles anders als im richtigen Leben und das gilt auch für die Werbung. Während auf Plakatwänden und in Werbespots das Bild dominiert und zum Kauf anregt und der Text eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist das bei Werbung mit schmalen Bannern, wie sie einem im Internet zuhauf begegnen, komplett konträr.

Zwei Fachwörter sind beim Werben im Internet wichtig: Zum einen die “Click-Through-Rate” und zum anderen die “Conversion-Rate”. Die “Click-Through-Rate” gibt einfach an, wie viele Besucher der Webseite auf den Banner klicken und auf der Zielseite, fachsprachlich “Landing-Page” genannt, landen. Erheblich wichtiger ist die “Conversion-Rate”, die zählt, wie viele der Besucher am Ende wirklich das umworbene Produkt oder die Dienstleistung erwerben.

Daher geht es Internet-Agenturen niemals um eine hohe Klickrate allein, sondern viel mehr um die Konversionsrate. Denn mit vielen Klicks allein ist noch nichts gewonnen - dann besser wenige qualitative Klicks. Wie aber optimiert man am besten einen Werbebanner, um eine möglichst hohe Konversion zu erzielen?

Wichtig ist, dass Landing-Page und Werbebanner zueinander passen. Die Versprechen der Werbung müssen eingehalten werden. Wenn die Werbung ein Gewinnspiel für einen Porsche 911 anpreist und der interessierte Besucher auf der Zielseite keinen Porsche sieht, wird er das Fenster höchst wahrscheinlich sofort wieder schließen und es kommt zu keinem Geschäft. Die Landing-Page sollte Elemente des Werbebanners weiterführen und den Erwartungen des Besuchers entsprechen, auf jeden Fall aber mehr Informationen bereit halten als der Banner. Wenn die Zielseite nur dem Banner im großen Format entspricht, wird sich der Besucher schnell langweilen.

Beste Ergebnisse hinsichtlich der Konversionsrate erzielen kleine Werbeformate mit einer Kombination von Text und Bild oder reinem Text. Wer auf diese Werbung klickt, ist viel eher wirklich an einem Geschäft interessiert als jemand, der einer riesigen Werbe-Einblendung folgt.