Monats-Archive: November 2011

Selbständig oder angestellt – versichert in der Web-Wirtschaft

Vor allem – aber nicht nur – für Selbstständige ist eine private Versicherung sehr lohnenswert. Doch bei allen Versicherungsarten und Unternehmen, die sich derzeit auf dem Markt tummeln, ist es ganz schön verzwickt, die Übersicht zu behalten. Auch wer schon versichert ist, kann durch einen Wechsel viel Geld sparen. Hier ein paar Tipps und Hinweise, die gerade für Webworker in der Internet-Wirtschaft von Interesse sein könnten und zwar gleichgültig, ob man in der Marketing-Abteilung eines Start-ups arbeitet oder als Freelancer selbständig tätig ist: Warum sich ein Selbstständiger überhaupt versichern sollte, liegt eigentlich auf der Hand: Das gibt ihm und seinem Unternehmen zusätzliche Sicherheiten, denn schließlich ist nun kein Chef mehr für einen verantwortlich. Wenn ein Selbstständiger etwa krank wird oder berufliche Fehlentscheidungen trifft, hilft ihm niemanden mehr – außer eben er sich selbst, etwa mit einer Versicherung.

Um die eigene Firma zu versichern, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Eine Betriebshaftpflicht, eine Vermögensschadens-Haftpflicht und ein Rechtsschutz. Erstere deckt Haftungsrisiken für Unternehmer und Selbstständige ab (für manche Berufsgruppen wie Webdesigner gibt es bereits speziell zugeschnittene Pakete), die zweite ist nur nötig, wenn das Unternehmen mit hohen Geldsummen von Kunden hantiert und ein Rechtsschutz ist fast immer sinnvoll, um bei einem Rechtsstreit nicht auch noch Unsummen von Geld zu verlieren.

Neben den Versicherungen rund ums Unternehmen gibt es eine Vielzahl von Personenversicherungen. Die Lebensversicherung ist vor allem sinnvoll, wenn sie eine Familie haben. Im Falle ihres Todes oder beim Erreichen eines bestimmten Alters gibt es dann Unterstützung von der Versicherung. Auch eine Berufsunfähigkeits-Versicherung kann sich auszahlen.

Privat krankenversichert als Angestellter? Auch für Angestellte bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für einen günstigen und leistungsstarken Versicherungsschutz, natürlich genau wie für Selbstständige. Wer privat krankenversichert ist, spart meist viel Geld und bekommt bessere Leistungen. Doch ein drastischer Anstieg der Beiträge in den nächsten Jahren kann nicht ausgeschlossen werden, während eine gesetzliche Krankenversicherung an Vorgaben gebunden ist. Dafür gibt es aber auch weniger Leistungen und höhere Beiträge. Beachten sollte man auch, dass der Wechsel von der privaten in eine gesetzliche Krankenversicherung ab einem bestimmten Alter nicht wirklich reibungslos oder gar nicht mehr funktioniert.

Der richtige Title-Tag

Internetpräsenz © phecsone - Fotolia.com

Internetpräsenz © phecsone - Fotolia.com

Wenn man eine erfolgreiche Internetpräsenz auf die Beine stellen möchte ist es das A und O Besucher auf seine Seite zu locken. Dabei funktioniert das heutzutage vor allem dank Google sehr gut über sogenannte Title-Tags. Diese entscheiden darüber wie relevant Google die Seite zu eingegeben Anfragen sieht und somit möglichst weit oben auflistet. Die Title-Tags sind die Wörter, die in der Überschrift einer Seite vorkommen und somit gerade von bedeutender Wichtigkeit.

Man sollte sich dabei einmal ausprobieren, mit welchen Title-Tags das beste Ergebnis erzielt. Denn ein weiterer nicht gerade unwesentlicher Fakt kommt noch hinzu. So geht es nicht nur darum so viele User wie möglichst auf die eigene Seite zu locken, sondern vor allem relevante User auf die Seite zu locken. Warum das so ist? So mag natürlich derjenige Recht haben der sagt, dass es doch gut aussehe so viele Besucher wie möglich auf der Seite verbuchen zu können. Da mag er Recht haben, jedoch nur teilweise. Denn wenn ich durch unpassende Title-Tags Leute auf meine Seite locke springen sie sehr schnell wieder ab und verlassen die Seite. Genau solche Absprünge dokumentiert Google auch und lässt diese in die Attraktivität der Seite mit einlaufen, sodass das Ranking der Seite sinkt.

Auf der anderen Seite habe ich meine Internetseite auch, um einer gewissen Personengruppe etwas zu bieten. Also sollte es selbstverständlich sein die Titel Tags so zu formulieren, dass ich einen hohen Platz bei Google erreiche und trotzdem genau meine Zielgruppe anspreche. Am besten lässt sich dies mit ein bisschen probieren herausbekommen, da man beispielsweise Trafficwerte unter verschiedenen Title-Tags vergleichen kann.

Virales Marketing in der Modebranche

© XtravaganT - Fotolia.com

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Virales Marketing? Viele Menschen haben den Begriff schon einmal gehört, können aber nicht mit Sicherheit sagen, was ein Viral Marketing Manager eigentlich so den ganzen Tag lang treibt. Nun, unter viralem Marketing versteht man Kampagnen und PR-Aktionen, die sich vor allem auf soziale Netzwerke wie Facebook, Blogs und Internetforen konzentriert. Denn das interaktive Mitmach-Netz ersetzt heute die klassische Mund-zu-Mund-Propaganda: Wenn eine Kampagne gelungen ist, werden etwa Facebook-Nutzer das Video auf ihren Profilen verlinken, um ihre virtuellen Freunde darauf aufmerksam zu machen. Dabei betreut ein Viral Marketing Manager nicht nur die Umsetzung der Idee, sondern muss sich diese erst einmal ausdenken: Damit die Kampagne gut ankommt, muss sie möglichst ungewöhnlich, neuartig, witzig und spaßig sein, und sich auch von klassischen Werbekonzepten abheben.

Auch in der Mode-Branche wird virales Marketing gefragter denn je. Ganz einfach können über passende virale Kampagnen das Motto und die Botschaft der eigenen Mode-Schmiede vermittelt werden, auch die Zielgruppe kann sich dabei zufällig vergrößern, ohne dass spezielle Kampagnen für neue Zielgruppen einzeln gestaltet werden müssten. Auch ein kürzlich auf der Internet-Videoplattform YouTube hochgeladenes Video des Sonnebrillen-Herstellers Ray Ban beweist das: Schon über 5 Milliarden mal wurde das Video aufgerufen, bei dem erst ganz am Ende durch eine kurze Einblendung ersichtlich wird, dass es sich um einen Werbespot handelt. Ganz nebenbei stieß es auch einige Diskussionen in Internetforen und Blogs los – was kann sich ein Unternehmen mehr wünschen?

Virales Marketing ermöglicht neue Wege der Kommunikation mit dem Kunden, lädt auch Kunden untereinander zum Gespräch und Austausch ein. Konsumenten bekommen eher das Gefühl, ein regelrechter Freund oder Bekannter zu sein, was natürlich die Markenverbundenheit enorm steigert und für Empfehlungen unter Freunden sorgt – vielleicht auch in der realen Welt. Auch die Mode-Welt muss und sollte sich also immer stärker auf Twitter, Facebook und Konsorten einlassen!